Die Länge, die Ausdehnung und die Häufigkeit von Schreibern sind in Ordnung. Es geht darum, dass mehr schreiben und kontroverse Diskurse entstehen. Wenn das "jeder macht", dann wird es halt voll und man muss ordnen. Aber man muss nicht beschneiden. Schon gar nicht am Anfang. Vieles ist "allgemein Interessierendes" und das Bleibende setzt sich durch. Die Orgadominanz sehe ich auch als Problem - als Problem des Abschreckens für neue Leser. Das turnt einfach ab. Hier in diesem Blog wie in aufstehen auch dominieren Themen um Geld und Demokratie. Das große Feld um Diskriminierung, Soziale Bewegungen, MInderheiten, Gewalt, Mißbrauch und Sucht fehlen. Wir können also auf die Gruppe rückschließen - traditionelle Männer. Auch nicht schlimm - ist halt so. Heterosexuelle Normiertheit ist so. Halbscherz. Muss man ausweiten. Die Blogs bieten meines Erachtens weniger die Ausbreitung egozentrischer Individualitäten als die Möglichkeit nach einem anderen Schreibstil - Tagebuch, Poetisches, Interviews. Vielleicht ist es eine Flucht, denn man könnte das auch im Mainstream unterbringen, aber ein Versuch ist es wert.