Der Neoliberalismus zerstört, wie vieles Andere, auch den Wald. Die Tendenz geht dahin, alle Lebensräume, die man als gesund betrachten könnte, zu vernichten. Das ist alles kein Zufall, sondern systemisch. Noch schlimmer steht es natürlich mit der Landwirtschaft: sie wird bei uns systematisch vergiftet. Jeder, der ihre Produkte konsumiert, riskiert Leib und Leben. Giftfreie Produkte kommen heute meist aus dem Ausland, denn bei uns sorgen die Großgrundbesitzer gemeinsam mit den Agrarchemie-Konzernen dafür, dass die Vergiftung des Bodens fortschreitet. Immer mehr Ackerflächen sind vergiftet: mit Glyphosat, Chemiedünger und dergl.. Wer wundert sich denn da wirklich noch zB. über das Insektensterben? Gleichzeitig ist die Reduzierung der Lebenserwartung unter der Bevölkerung ein erwünschter Nebeneffekt: so werden Diejenigen, die ansonsten Rentenansprüche hätten, frühzeitig(er) beseitigt. Dies ist heute in den meisten führenden Industrieländern der Fall: zB. in den USA, in England und bei uns. Der Zeitraum zwischen Verrentung und Ableben soll minimiert werden, am besten in der Form, dass er vor allem den Zugriffen der Pharmaindustrie vorbehalten bleibt, die hier unfassbare Summen vor allem an der Behandlung von Krebserkrankungen einfährt. Dass diese zu wesentlichen Teilen durch die Vergiftung von Natur und Landwirtschaft verursacht werden, soll natürlich möglichst nicht laut ausgesprochen werden. Keine der großen Parteien - das gilt auch für Grüne und Linke - kümmert sich ernsthaft darum. Profit hat Vorfahrt vor Natur und Gesundheit.