Wer themenunabhängig schreiben will, hier Mitglieder-Blog


  • Baden-Württemberg

    ich wurde vorher gefragt und habe mir das überlegt und ja gesagt. ich überlege noch, wie ich meinen blog definiere. mir käme es an, leser zu gewinnen auf sehr unterschiedliche art und weise. dazu warte ich noch den streit um den faschismusbeitrag ab. ja, die beiträge könnte man kommentieren. ist wie hier.


  • GLOBALER MOD LOKALER MOD

    @Ralf Der Unterschied ist, dass die Themenwahl hier in den Blogs klar einem Schreiber zuzuordnen ist, er/sie sagt gewissermassen: DAS ist mir wichtig, DAS möchte ich mit denen, die hier lesen, teilen. er ist nicht verpflichtet, sich an die vorgegebenen Rubriken des Forums zu halten (da fehlt ja vllt auch noch einiges). Während jetzt die "sperrigen" Artikel (das gilt auch für meine) etwa in der Rubrik "Aufstehen allgemein" den Charakter eines Statements haben: Das SOLLTE aufstehen und aufsteher beschäftigen. So verteidigt Willi seine Postings der letzten Zeit. Aber man muss sich nur kurz vorstellen, wenn das nun jeder macht; vielleicht macht es ja keiner, weil die, die es machen, schon so platzgreifend vertreten sind, und den Charakter des Forums zu prägen scheinen.
    Aber da ist nichts, das so ohne weiteres beanspruchen dürfte, etwas allgemein Interessirendes, alle Angehendes zu behandeln. Daher ist mein Gedanke, die "Angebote" in diese Richtung erstmal in der Peripherie, in den Blogs, beginnen zu lassen. es sei denn, etwas habe wirklich unmittelbar mit dem Rubriken-Thema zu tun. (Die Rubriken grenzen ja ihrerseits ein; uU voreilig, vorläufig. Ich bin sicher, dass jedem gleich auf Anhieb drei oder vier Rubriken einfallen, die rätselhafterweise fehlen. Nur jedem andre...)

    Das Forum ist eigentlich in Grundsatz zweigeteilt: Organisation und Inhaltsdebatte sollten von der Forums-Software deutlicher getrennt werden. Sei es, dass es sowas wie obligates Tagging gibt: Orga/content. Oder zumindest eine der beiden Eigenschaften einer Rubrik zugeteilt werden, und damit die threads bzw Beiträge in der Rubrik entsprechend getaggt sind. Anschliessend sollte es dann zwei Listen "Aktuelles" geben. Am besten auch noch eine dritte: Aktuelle Beiträge in Blogs...
    Lässt sich das ohne allzu grossen Aufwand darstellen? Guido, Tom?


  • GLOBALER MOD LOKALER MOD

    @HCGuth @Tom @Klaus
    Sollten wir mal drüber nachdenken. Ich denke rein technisch geht so etwas, wird aber Tom genau wissen.
    Die Frage, wollen wir es? Zumindest lohnt es sich drüber nach zu denken.


  • Baden-Württemberg

    Die Länge, die Ausdehnung und die Häufigkeit von Schreibern sind in Ordnung. Es geht darum, dass mehr schreiben und kontroverse Diskurse entstehen. Wenn das "jeder macht", dann wird es halt voll und man muss ordnen. Aber man muss nicht beschneiden. Schon gar nicht am Anfang. Vieles ist "allgemein Interessierendes" und das Bleibende setzt sich durch. Die Orgadominanz sehe ich auch als Problem - als Problem des Abschreckens für neue Leser. Das turnt einfach ab.
    Hier in diesem Blog wie in aufstehen auch dominieren Themen um Geld und Demokratie. Das große Feld um Diskriminierung, Soziale Bewegungen, MInderheiten, Gewalt, Mißbrauch und Sucht fehlen. Wir können also auf die Gruppe rückschließen - traditionelle Männer. Auch nicht schlimm - ist halt so. Heterosexuelle Normiertheit ist so. Halbscherz. Muss man ausweiten.
    Die Blogs bieten meines Erachtens weniger die Ausbreitung egozentrischer Individualitäten als die Möglichkeit nach einem anderen Schreibstil - Tagebuch, Poetisches, Interviews. Vielleicht ist es eine Flucht, denn man könnte das auch im Mainstream unterbringen, aber ein Versuch ist es wert.


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