Einige Vorschläge für Aktionen / Vorgehensweise


  • Web-Auftritt

    Zu den wichtigsten Aktivitäten in diesem Zusammenhang muss die politische Aufklärung gehören. Ansonsten wird die Resonanz auf Demos und andere Aktivitäten unbefriedigend bleiben: die meisten "Normalbürger" sind über die Zusammenhänge der NATO-Russland-Konfrontation desinformiert und können den Sinn unserer Aktivitäten nur schwer nachvollziehen.
    Es muss aber gelingen, eine nennenswerte Zahl von "Normalbürgern" in die Aktivitäten einzubeziehen, zumindest im Sinn einer deutlich positiven Resonanz und nicht "was sind das für welche, die mal wieder in der Hauptverkehrszeit einen Stau verursachen?"

    Ein Weg dazu kann es zB. sein, bei diesen "Normalos" abzufragen, welche Argumentationen sie haben, die sie veranlassen, die Kriegstreiberei der NATO und Manöver wie "Defender 2020" gutzuheißen oder zu tolerieren.

    Dazu ist es gut, diese Außenstehenden direkt zu befragen, zB. bei Infoständen und anderen Gelegenheiten, welche Gründe sie veranlassen, die NATO-Militäraktivitäten für akzeptabel und für angemessen zu halten.
    Anschließend schaut man, was die Gegenargumente dazu sind (besonders die überzeugenden), die sich hierzu anbieten.
    Vergessen sollte man auch nicht die massive Bedrohung, die von solchen Kriegsspielen der NATO vor allem für die Bevölkerung Mitteleuropas, das im Kriegsfall zum Schlachtfeld werden würde , ausgeht (was die US-Militärs kalt lässt, da es sie nicht betrifft: "wo gehobelt wird, da fallen halt Späne")
    Diese kann man anschließend "testen" in der Kommunikation mit besagten Normalbürgern, an Infotischen und bei anderen Gelegenheiten.

    Sobald man nun diese Argumente gründlich herauskristallisiert hat, schaut man, wie sich die am besten umsetzen lassen - in Form von Aktionen, Transparenten, Flugblättern und anderen Druckmaterialien usw..

    Mir fallen hier Sprüche ein, wie:

    "Rattenfänger der Medien & der Politik führen uns in die militärische Apokalypse. Wir gehen nicht mit!"

    "Wir wollen Frieden statt Krieg mit Russland!"

    "NATO-Kriege nutzen Bankern, Rüstungskonzernen & Aktionären"

    "Die breite Blutspur der NATO nicht nach Mittel- und Osteuropa führen"

    "Klima- und Umweltschutz statt NATO-Krieg mit Russland"

    "Wir brauchen bezahlbaren Wohnraum statt NATO-Krieg mit Russland"

    "Bildung, Gesundheit & Pflege statt NATO-Krieg mit Russland"


  • Größte Truppenverlegung Ost-Europa

    @gwhh ""Die breite Blutspur der NATO nicht nach Mittel- und Osteuropa führen"" Das hat sich mit dem Jugoslawienkrieg 1999, NATO-Osterweiterung, dem erpresserischen Assoziierungsabkommen gegenüber der Ukraine - als eines der Hauptursachen für die Ukrainekrise, Georgienkonflikt, etc. bereits erledigt.


  • Sachsen-Anhalt

    @gwhh ...diese Aufklärung ist nicht nur in Richtung NATO dringend notwendig. .... man muss mit bei der Aufklärung mit Themen beginnen, die jeden Bürger " hautnah" betreffen. ...und sich so zu anderen Themen vorarbeiten. ...damit " Nicht - Wissende" die Möglichkeit haben, folgen zu können. ...diese Erfahrung habe ich gemacht. ..


  • Baden-Württemberg

    gwhh:

    Wenn du dich räumlich verortest - z.B. in einem Stadtteil - kannst du dich immer wieder rückkoppeln und hast eine feste Ansprechgruppe. Das geht auch bei freien Radios.

    Das erleichtert meines Erachtens die Arbeit. Und erfordert eine lokale Medienarbeit.


  • Web-Auftritt

    @Mathias sagte in Einige Vorschläge für Aktionen / Vorgehensweise:

    @gwhh ""Die breite Blutspur der NATO nicht nach Mittel- und Osteuropa führen"" Das hat sich mit dem Jugoslawienkrieg 1999, NATO-Osterweiterung, dem erpresserischen Assoziierungsabkommen gegenüber der Ukraine - als eines der Hauptursachen für die Ukrainekrise, Georgienkonflikt, etc. bereits erledigt.

    Ich beziehe mich hier auf Optionen, die eine erfolgversprechende Ansprache / Kommunikation mit politisch Unkundigen (dh. ca. 98% der Bevölkerung) ermöglichen kann.
    Die genannten Themen (Jugoslawien, Ukraine, Georgien usw.) sind mir durchaus geläufig. Für den deutschen Normalbürger aber vergleichsweise ein Buch mit sieben Siegeln.
    Die (wenigen) bereits Aufgeklärten gehören nicht zu den Adressaten dieser Überlegungen.


  • Web-Auftritt

    @Ellen sagte in Einige Vorschläge für Aktionen / Vorgehensweise:

    @gwhh ...diese Aufklärung ist nicht nur in Richtung NATO dringend notwendig. .... man muss mit bei der Aufklärung mit Themen beginnen, die jeden Bürger " hautnah" betreffen. ...und sich so zu anderen Themen vorarbeiten. ...damit " Nicht - Wissende" die Möglichkeit haben, folgen zu können. ...diese Erfahrung habe ich gemacht. ..

    Das verstehe ich einerseits.
    Allerdings habe ich Zweifel, dass eine solche Vorgehensweise so kurzfristig greift, dass sie rechtzeitig vor den Aktionen zu Defender 2020 Ergebnisse zeitigt.


  • Sachsen-Anhalt

    @gwhh ich gebe dir völlig Recht. .... die Zeit genügt nicht ( bei der Mentalität unserer Mitbürger. ..)... mir ging es nur darum "wenige "zu " gewinnen " .... und damit mehr als " ganz wenige " .... das Thema NATO / Frieden ist zu weit weg von ihren täglichen Sorgen ...



  • Hallo und guten Abend.Leider komme ich erst heute dazu,kurz einen Versuch der Zusammenfassung von dem Treffen in Leipzig am 24.11. und der nachfolgenden Telefonkonferenz zu schreiben.Vorschläge für Aktionen :Transparente an den Autobahnen A2,A3,A15 und Verteilung von Flyern auf Bahnhöfen mit Truppentransporten,Aktion am Flughafen Rothenburg ( Sachsen/Bauzen),Aktion Bürgermeister für Frieden-Majors for Peace,mediale Wahrnehmung verbessern,28.03.2020 in Weißwasser Friedenskonferenz,Truppenübungsplatz Lausitz-wieder Naturschutzgebiet,Protestkundgebung Generalkonsulat der USA in Leipzig,Luxemburg-Liebknecht-Konferenz zur Mob. nutzen,,Friedensglockengesellschaft 05.12.BerlinKoordinationstreffen,Kasseler Friedensratschlag 07./08. 12. Elbe Day am 25.04.2020 in Torgau,26.03.Fliegerhorst Bücheln,Aktionskonferenz 18.01 2020 Brehmer Friedenskonferenz.Das nächste Treffen soll in Leipzig am Sonntag den 26.01 2020 statt finden.Weiter kam der Vorschlag eine zentrale Großveranstaltung zu organisieren,entweder in Magdeburg oder in Görlitz und natürlich den 08.Mai ganz besonders zu würdigen und die besondere Rolle der Sowjetunion bei der Zerschlagung des Faschismuss zu würdigen. Ich hab die Gedanken/Vorschläge für eine Europäische-internationale Friedenskonferenz(natürlich unter Mitwirkung/Einbeziehung Russlands),die Organisation einer bundesweiten "Bürgerversammlung" zum Thema Friedenspolitik,die Organisation von bundesweiten Mahnwachen ,friedlichen zivilen Widerstand an einem zentralen Tag im April/Mai vor allen Bundeswehr-und US-Army-Kasernen und einenFriedesmarsch-Radkorso-Menschenkette entlang der Oder-Neiße-Friedensgrenze mit örtlichen Veranstaltungen und ebenfalls Mahnwachen bzw.Formen des friedlichen zivilen Widerstandes an den Brücken.Soweit eine kurze Zusammenfassung.Es gibt sowohl von der Deutschen friedesgesellschaft als auch von Hamburger Gruppen internationale Verbindungen ,so das die Idee einer Europäischen Friedenskonferenz durchaus realistisch ist.


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