Monatstreffen von Aufstehen! im Donau-Ries 28.1.2020



  • Diesmal wieder in Nördlingen, Sixenbräu-Stuben, Berger Str., um 20:00.
    Thema: Macht eine Beteiligung bei den Kommunalwahlen in Bayern Sinn ?
    Wir werden uns in Zukunft jeden 4.Dienstag im Monat treffen, abwechselnd in Nördlingen und in Oettingen



  • Lieber @Dr-Mabuse, 4 wochen abstand ist ganz schoen lange. Seid ihr nur im Ries taetig oder auch im Donaugebiet von Guenzburg bis Ingolstadt?
    Ich bin ja inzwischen in Paraguay und kann leider mich nicht bei euch einklinken. Trotzdem bin ich nach wie vor daran interessiert, was im Donau/Ries-Gebiet sich tut.



  • Hallo, die Resonanz und der Zulauf aus der bevölkerung ist leider bisher gleich Null. Unsere Mitglieder sind im wesentlichen gleichzeitig Mitglieder der Offenen Linken Ries e.V., den wir 2015 aus ähnlichen Gründen wie aufstehen! gegründet haben. Dieser Verein kostet auch einiges an Zeit und Energie. Viele von uns sind auch in der DFG-VK Nordschwaben, einige auch in der Linkspartei, wo jetzt Kommunalwahlen anstehen. Die Arbeit hängt wie üblich an 4 - 5 Hanseln und Greteln. FFF Oettingen hat es auch nur zu einer einzigen Veranstaltung gebracht. Dafür hat die AfD in diesem Jahr bereits über 70 Neueintritte. So ist das in Bayrisch-Schwaben jenseits der Großstädte. Wir kriegen auch keine Adressen der über 100 000 anfänflichen Interessenten an Aufstehen! mitgeteilt. Auch die Münchner Video-Truppe scheint wieder eingeschlafen zu sein.



  • Lieber @Dr-Mabuse, danke dir fuer deine antwort. Mach dir keine grossen gedanken ueber AfD-Neueitritte. Das ist einfach und es wird nichts erwartet. Das waere das gleiche, wenn die leute bei der PdL oder einer sonstigen Partei eintreten.

    Ganz anders wird es, wenn es um die Gestaltung einer anderen "Welt" geht und dafuer dann auch Diskurs- und Aktionsbereitschaft notwendig wird. Das war aber schon in meiner Jugendzeit vor 50 jahren so. Da hat sich nichts geaendert.

    Dass die F4F-Bewegung in Oettingen bisher nur eine Veranstaltung zustande brachte, sehe ich auch nicht als problematisch. Wichtig ist es mehr, dass auch in den "abgehaengten Regionen" so etwas wie ein Gegenpol existiert, der auch erreicht werden kann.

    Aus der tatsache, dass bisher nur wenige leute regelmaessig aktiv sind, koennen wir nicht die schlussfolgerung ziehen, dass kein kritisches Potential existiert. Wir koennen nur daraus folgern, dass, wenn es existiert, es keine annehmbaren resonanzpunkte findet.

    Donauwoerth ist ja ein Ruestungsknotenpunkt. Wird dieser Unsinn eigentlich dort im Umfeld irgendwie thematisiert? Aus den berichten vom Bodensee der gruppe "keine Waffen vom Bodensee" weiss ich, wie schwer es ist. Meine erfahrungen mit Gundremmingen und den Debatten drum herum sind mir immer noch sehr erhalten.

    Wichtig ist eigentlich nur, den Ruheschleier mit der existenz von radikalen gegenpositionen zu durchbrechen. So wird es dann all jenen moeglich, einen ausweg zu finden, die sich dem monotonen Gleichschritt entziehen wollen.

    ed) ich habe die Frage vergessen: Was ist die Muenchner Video truppe? Mit acTVism.org hat es wohl nichts zu tun, oder?

    Seid alle ganz lieb gegruesst, willi
    Asuncion, Paraguay


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