Aufstehen: basisdemokratische Strukturen im Verein


  • Web-Auftritt

    Nachdem es verschiedentlich Ansätze von Aufstehern gab, sich unabhängig vom Berliner Trägerverein basisdemokratisch zu organisieren, hier meinerseits der Vorschlag, eine entsprechend baisdemokratische Satzung für eine Vereinsgründung zu entwickeln, die für entsprechende Projekte verwendet bzw. passend modifiziert oder weiterentwickelt werden kann.

    Ich kann hier einen meinerseits entwickelten Satzungsentwurf präsentieren (den organisatorisch-strukturell tragenden Teil), der sich an der Vorgabe einer basisdemokratisch-horizontalen, hierarchiefreien Struktur orientiert.

    Gerne können hier weitere Alternativen eingebracht / vorgestellt werden - mit der Bitte, diese auf den tragenden, organisatorisch-strukturellen Teil einer Satzung zu reduzieren im Sinn einer fokussierten Diskussion (Vereinsziele. -Zwecke, Mitgliedsbeiträge usw. lasse ich hier außenvor; die können gern gesondert in anderen Bereichen debattiert werden).

    Zu den spezifisch basisdemokratischen Strukturelementen gehört in meinem Satzungsentwurf ein Plenum, das zB. im Turnus von 2 Wochen tagt und aktuelle / zeitnahe Entscheidungen trifft, das aber auch das Recht hat, eine Mitgliederversammlung einzuberufen.
    Ein solches Plenum kann - wenn der jeweilige Zusammenhang überregional verortet ist - per Videokonferenz durchgeführt werden.
    Der Vereinsvorstand ist Teil dieses Plenums.

    Gruppen / Substrukturen des Gesamtzusammenhangs - zB. thematisch oder lokal orientiert - entscheiden über ihre Belange und Aktivitäten eigenständig (außerhalb des Plenums) bzw. entsenden eine Vertretung in das Gesamtplenum - zB. wenn sie Ressourcen der Gesamtstruktur anfordern wollen.

    Aus der Zeit meiner Arbeit bei Attac habe ich eine entsprechende organisatorische Struktur als produktiv erfahren. Mangelhafte demokratische Repräsentation / Partizipation ergab sich in der Regel verursacht durch bundesweit orientierte Zentralstrukturen, die nach dem Verfahren jährlicher oder halbjährlicher Delegiertenversammlungen organisiert wurden (eine m.E. höchst fragwürdige Vorgehensweise).

    Hier der entsprechende Entwurf meinerseits:
    vereinsorgane.doc

    Wenn unterschiedliche organisatorische Substrukturen hierin angemessen repräsentiert werden sollen, muss man an den Details noch ein wenig feilen / differenzieren.


  • Baden-Württemberg

    Ich stelle mal die Satzung der Linken Liste Freiburg ein - je nachdem, was man braucht.

    http://www.linke-liste-freiburg.de/2003/11/ueber-uns.html



  • Lieber @gwhh (noch bin ich mir nicht ganz sicher, ob du Gerhard bist, deswegen diese anrede), bevor wir ueber eine satzung diskutieren, lass uns doch zunaechst ueber die Prinzipien diskutieren, die wir anwenden wollen.

    Mit einer Vereins-Konstruktion unterwerfen wir uns einer Rechtskonstruktion. Wenn uns unsere Prinzipien klar sich, muessen wir untersuchen, inwieweit die Rechtskonstruktion die Anwendung unserer Prinzipien be- oder verhindert. Wir brauchen dann einen Bypass, eine Umgehung. Soweit ich dich verstanden habe, laesst das Rechtskonstrukt "Verein" eigentlich alles zu.

    Ein Verein hat ja immer einen bestimmten zweck, der letztlich das konstrukt "Verein" bestimmt, unabhaengig von unseren allgemeinen prinzipien, die immer gelten. Insofern muss ein konkreter verein aus konkreten anforderungen entwickelt werden, wenn er gebraucht werden soll.

    Generell sehe ich es so, dass unsere Rechtskonstruktion keine frei sich bildenden Kollektive akzeptiert, sondern sie seiner Verfuegbarkeit unterordnen will. Damit aber ist jeder Verein, unabhaengig seines zweckes, nur eine vermittlungsinstanz des kollektivs mit den aeusseren Rechtskonstruktionen, weil das kollektiv selbst nicht rechtsfaehig ist. In der debatte um den Verein Aufstehen-Forum++ wurde ja darauf verwiesen.

    Fuer uns als kollektiv Aufstehen-Forum-NutzerInnen heisst das, dass wir selbst unsere eigene arbeitsweise bestimmen. Nur an den punkten, wo dieses kollektiv auf die aeussere Rechtskonstruktion trifft, wird der verein notwendig. Nach innen ist er voellig ueberfluessig. Das sollten wir immer im auge behalten.


  • MOD

    Hallo Lotte, lieber Gerhard,

    vielen Dank für Eure wichtigen Impulse, um das Konstrukt Verein basisdemokratisch zu gestalten. Ich gestalte gerne mit, komme jedoch (mangels Erfahrung) schnell an meine Grenzen. Generell stand ich in meinem Leben Vereinen immer ablehnend gegenüber. Und ich habe an der Neugründung gerne mitgewirkt. So war es mir wichtig, dass auch Gerhard sich bei der Gründung einbringt. Und ich freue mich auf die Weiterentwicklung der Satzung durch den Revisionsvorbehalt!

    Hallo zusammen,

    was ich bei der Vereinsgründung in Magdeburg glaube gelernt zu haben:

    • Eine Satzung regelt das Außenverhältnis des Vereins. Sie muss wohl in Übereinstimmung mit dem Vereinsrecht sein, was wiederum durch die Eintragung über einen Notar sichergestellt wird.
    • Eine Geschäftsordnung regelt das Innenverhältnis des Vereins. Hier scheint es keine Einschränkungen in der Gestaltung zu geben.

    Ich könnte mir vorstellen, dass wir diese beiden Verhältnisse zu unterscheiden. Vielleicht gelingt es mir dann auch besser, Willi bzgl. des Kollektivs zu verstehen.

    Oder anders gesagt: ich denke, es gibt zwei Kollektive.

    • Das große Kollektiv der Nutzer, die die Nutzungsbedingungen und meinetwegen auch den Verein dahinter NICHT mitgestalten wollen oder können. Sie wollen nicht einmal Informationen darüber. Diese betrachten einen Verein, wenn überhaupt, von außen.
    • Das viel kleinere Kollektiv von Menschen, und das müssen nicht mal Nutzer*innen sein, die die Nutzungsbedingungen und/oder den Verein mitgestalten wollen UND können. Diese sollten das Forum/den Verein von innen betrachten können. Und dafür braucht es zunächst mal Transparenz!

    Zwischen beiden Kollektiven sollte ein Wechsel von Personen möglich sein. Doch eine zu hohe Dynamik wirkt wiederum störend. Das war für mich eine Erkenntnis aus den Aufstehen Versammlungen in Lübeck.

    Ein Interesse an Mitwirkung kommt und geht. Das müsste, so denke ich, auf jegliche Vereinszwecke übertragbar sein, wie Sport, Kleingarten etc. Und wie Gerhard sagte: "Vereinsziele. -Zwecke, Mitgliedsbeiträge usw. lasse ich hier außen vor".

    Zum Abschluss bitte ich um eine möglichst einfache Sprache, sodass hier sich nicht nur Experten einbringen...

    VG von Thorsten


  • Baden-Württemberg

    Dann schau nochmal in das Konstrukt von Radio Dreyeckland. dort ist der Förderverein, der auch das Geld eintreibt über Mitgliedsbeiträge, das Radio allgemein begleitet und das Radio mit seiner ihaltlichen Arbeit und einer Radiovollversammlung, Redakteure, die die konkrete Richtung bestimmt. Und einige Orgastellen, die eine eigene Betriebsgruppe haben.


  • Web-Auftritt

    @willi-uebelherr sagte in Aufstehen: basisdemokratische Strukturen:

    Nur an den punkten, wo dieses kollektiv auf die aeussere Rechtskonstruktion trifft, wird der verein notwendig. Nach innen ist er voellig ueberfluessig. Das sollten wir immer im auge behalten.

    Das ist so nicht richtig:
    der Verein kontrolliert effektiv die verfügbaren Ressourcen.
    Dabei handelt es sich zB. um die Internet-Domain, den Server, auf dem zB. das Forum läuft, die Adressverteiler usw.

    Wir hatten die ausgiebige Gelegenheit zu beobachten, was geschieht, wenn die Kontrolle dieser Ressourcen in den falschen Händen liegt / undemokratisch organisiert wird - anhand des Berliner Trägervereins, der über eine ungeheure Macht verfügt, indem er die Adressverteiler kontrolliert und deshalb bestimmt, wer mit wem kommunizieren, Aktionen organisieren kann, usw.

    Die Verfügung / Verfügbarkeit dieser Ressourcen (Adressdaten usw.) basisdemokratisch zu organisieren ist essentiell für Diejenigen, die das Projekt betreiben sowie für die, die daran teilhaben.

    Man stelle sich etwa vor, jemand würde die Domain oder den Server hijacken und darauf würde stattdessen eine Pornoseite laufen.
    Damit wären kurzerhand die meisten Kommunikations- und Arbeitszusammenhänge, die hier organisiert werden, zerschlagen.

    Das kann vlt. Leuten, wie dir, die hier nur als Zaungast fungieren, gleichgültig sein. Denen, die sich hier auf verbindliche Projekte eingelassen haben, aber nicht.



  • "Das kann vlt. Leuten, wie dir, die hier nur als Zaungast fungieren, gleichgültig sein."

    Da war er wieder, der geschwungene Zaunpfahl, lieber gerhard ( @gwhh ). Du kommst einfach von diese ebene nicht herunter. Macht wohl das stetige training aus.

    Wenn wir uns den konkreten Verein "Aufstehen-Forum, -Basis .." anschauen, geht es ausschliesslich um die Verantwortung der Seite (des Portals) nach aussen im feld der aeusseren rechtskonstruktionen. Das innere, wie es sich organisiert, wie konfiguriert und administriet wird, ist ausschliech angelegenheit des kollektivs der NutzerInnen. Da die oeffentlichen Inhalte des inneren Kollektivs nach aussen treten, und nur dann, tritt das innere Kollektiv mit den aeusseren Rechtskonstruktionen in Kontakt, was dann vom Verein verantwortet werden muss, weil nur er als rechtsfaehig anerkannt wird.

    So sehe ich es und so habe ich immer auch @Guido, @ThomasN und @Klaus verstanden.

    Gerhard, wenn du jetzt als argument ein inneres "Hijacking" an die Wand malst, dann begreifst du nicht das innere Kollektiv als sich selbstaendig organisierendes. Da sage ich aber, dass die groessten Gefahren immer aus einer Zentralisierung auf Einzelpersonen heraus erwachsen. Da kann es dann leicht leute geben, die kraft der moeglichkeiten ihren persoenlichen stil absolutieren wollen.

    @Thorsten_HL schreibt:
    "Oder anders gesagt: ich denke, es gibt zwei Kollektive.

    Das große Kollektiv der Nutzer, die die Nutzungsbedingungen und meinetwegen auch den Verein dahinter NICHT mitgestalten wollen oder können. Sie wollen nicht einmal Informationen darüber. Diese betrachten einen Verein, wenn überhaupt, von außen.

    Das viel kleinere Kollektiv von Menschen, und das müssen nicht mal Nutzer*innen sein, die die Nutzungsbedingungen und/oder den Verein mitgestalten wollen UND können. Diese sollten das Forum/den Verein von innen betrachten können. Und dafür braucht es zunächst mal Transparenz!"

    Ja, es gibt diese 2 Kollektive, die sich auch peronal ueberschneiden koennen und fuer die 2. gruppe (nach deiner liste) zumeist tun. Nur ihre Bildung sehe ich anders.

    Die 1. gruppe, das grosse kollektiv der NutzerInnen, die sich auch die instrumente zur selbstorganisation schaffen.
    Die 2. gruppe, eher eine arbeitsgruppe der ersten, die sich um den formalen Aussenkram mittels eines vereins kuemmern. Da sie teil der ersten gruppe sind, ist die verbindung sowieso gegeben.

    Problematisch hierbei sind immer die Selbst-Identifikationen. Versteht sich die 2. gruppe als Instrument der ersten oder versucht sie, einen Eigenwert zu bestimmen. Radikale Transparenz hilft zur verhinderung. Passivitaet der Vielen laesst es zu.

    Lieber Thorsten, dass NutzerInnen die Nutzungsbedingungen nicht mitgestalten wollen, kannst du getrost vergessen. Dass sie sich um den Verein keine Gedanken machen wollen wie auch nicht um die technische Basis fuer unsere Kommunikation koennen wir fuer viele tatsaechlich annehmen.

    Gemaess meiner Einleitung sprechen wir hier nur ueber den oeffentlichen Bereich. Was mit dem nicht-oeffentlichen Bereich in bezug auf aeussere Rechtskonstruktionen ist, kann ich momentan nicht abschaetzen.

    Dass wir intern einen respektvollen, aber auch offenen Stil pflegen, wissen wir ja inzwischen. Auch thematisch sind wir zunaechst offen. Wenn es uns nicht gefaellt, gehen wir zur massiven kritischen Reflektion ueber. Wenn nun Leute bewusst hier hereinkommen, um extreme provokationen auszuloesen um sie dann vor den Kadi zu zerren, damit muessen wir kalkulieren. Wir haben immer die moeglichkeit einer folgenden Korektur oder eines bewusst angenommenen Rechtsstreits.

    Wenn sich die aeusseren Rechtskonstruktionen verschaerfen hin zu einer Eingrenzung des oeffentlich erlaubten Schreibens, bleibt uns der nicht-oeffentliche Bereich. Das ist jetzt von mir nicht so einfach naiv hingeschrieben, sondern ruht auf einer Kalkulation ueber die aeusseren Rechtskonstruktionen.

    Im Ergebnis plaediere ich fuer eine radikale Trennung der vereinskonstruktion vom eigentlichen Forum, das sich nur Innen konstituiert. Das gilt auch fuer die Gruppe Technik, weil auch sie fuer mich eine Arbeitsgruppe der NutzerInnen ist.

    Wenn nun eine Arbeitsgruppe "Redaktion" entstehen soll, wird es schwierig, weil sie sich von vorneherein gegen uns selbst stellt. Auch dann, wenn ihre Akteure "ja nur das Beste" fuer das Forum als erklaerung anbieten.

    Administration teilt sich auf in Administration der technischen basis und Administration der Nutzungsmoeglichkeiten.
    Moderation ist eigentlich nur "Redaktion", die sich als einschraenkende Instanz gegen das NutzerInnen-Kollektiv stellt.


  • Web-Auftritt

    Lieber Willi, da hast du dich wieder bemüht, einen destruktiven Beitrag zu schreiben, um diese Debatte zurückzuwerfen.

    Mit keinem Wort bist du eingegangen auf die Problematik, die wir anhand des Berliner Trägervereins beobachten konnten, dass also Kräfte, die in der Vereinsstruktur verankert waren/sind, die Arbeit des Vereins sabotieren - kraft ihrer Funktion als rechtmäßige Vertreter.
    Da verhältst du dich typisch als Zaungast, den das alles nicht angeht und der das Forum wechselt, wenn es ihm nicht mehr entgegenkommt.
    Wir konnten mehrfach sehen, wie Foren, Facebookgruppen usw. abgeschaltet, die Inhalte gelöscht wurden usw.

    Diese Hebel der Kontrolle (oder destruktiver Massnahmen) sind real in der Hand der Vereinsführung, und Administration und Moderation sind letztlich ihre verlängerten Arme.
    Aktuell gehe ich nicht davon aus, dass Guido & die übrigen ModeratorInnen Missbrauch betreiben, aber du kannst eine solche Struktur nicht von Personen abhängig machen. Im günstigsten Fall hast du dann eine positive Autokratie.

    Dies Konzept ist - wie wir am Berliner Trägerverein sehen konnten - katastrophal gescheitert.
    Und ich habe in vergleichbaren Strukturen / Entwicklungen immer wieder beobachtet, wie solche Strukturen vom politischen Gegner infiltriert wurden - ob beim freien Radio. bei den Grünen, bei Attac, bei der Friedensbewegung usw..
    Dem gilt es, einen basisdemokratischen Riegel vorzuschieben und in der Struktur zu verankern. Ansonsten öffnest du wieder die Tür für Diejenigen, die ihre Energie daran setzen, ein Projekt für Frieden, Demokratie & soziale Gerechtigkeit zu unterminieren.

    Im Übrigen bist du mit deinem Debattenbeitrag (wie nicht gerade selten) im falschen Diskussionsstrang: hier geht es um die rechtliche Struktur eines Trägervereins und nicht darum, wie sich Forumsbetreiber gegenüber ihren Nutzern verhalten - schau die nochmal meinen einleitenden Beitrag an, wenn dir das nicht klar war / ist..

    Es steht dir im Übrigen frei, hier im Forum einen Thread zu eröffnen, der sich mit dem Verhältnis zwischen Forums-Administratoren, Moderatoren und Nutzern befasst.
    Hier aber steht die rechtliche Vereinsstruktur im Fokus.



  • "Hier aber steht die rechtliche Vereinsstruktur im Fokus."

    Richtig fuer dich, Gerhard ( @gwhh ), und deswegen habe ich in meinem einleitenden kommentar darauf hingwiesen, dass hierfuer die grundlegenden prinzipien vermittelt werden muessen, die wir dann anwenden. Das korreliert positiv mit dem titel dieser diskussion:

    "Aufstehen: basisdemokratische Strukturen"

    Wenn du nun diese diskussion auf Vereinsrechtliche Fragen reduzieren willst, dann bist du entweder im falschen Diskussionsstrang gelandet oder du muesstest den titel aendern, was aber hoffentlich nicht zugelassen wird. Oder doch? @Thorsten_HL hat ihn auch geaendert.

    Aus fairness zur diskussion solltest du dann ein neues thema eroeffnen oder ich loesche meine kommentare, weil ich an einer solchen reduktiven diskussion nicht interessiert bin.

    Und zum Aufstehen "Tussi Verein TV" oder "traeger Verein TV"? Du, der geht mir voellig am Arsch vorbei. Er erhaelt bedeutung nur von jenen, die ihn immer noch ernst nehmen. Erwarte bitte nicht von mir, dass ich dir in diesen Sumpf folge. Dahin kannst du alleine gehen mit deinen freunden.


  • Web-Auftritt

    @willi-uebelherr
    In meinem initialen Post habe ich erklärt, warum ich diesen Thread eröffne. Ich halte es für zumutbar, dass Leute, die sich an dieser Diskussion beteiligen, die Erklärung des Themas, um das es geht / für das dieser Thread bestimmt ist, lesen und berücksichtigen.
    Es ist meist unmöglich, eine solche Definition in der Überschrift unterzubringen.

    Natürlich passt das nicht zu deinem Drang, Diskussionen zu chaotisieren, so dass sie weitgehend ergebnislos bleiben und ein undefinierbarer Brei übrig bleibt, bzw. überbordende Unklarheiten.
    Es scheint, als ob die Möglichkeit, dass es belastbare Ergebnisse gibt, dir zuwider ist.
    Hin und wieder gibt es auch mal einen konstruktiven Beitrag von dir; das gleichst du dann aber meist schnell wieder aus indem du neue Verwirrung stiftest.
    Wer also Wert darauf legt, belastbare Ergebnisse zu erhalten, muss schauen, wie er dir aus dem Weg geht, deine Beteiligung vermeidet.

    Hier noch ein kleines Beispiel für deine erratisch-vernebelnden Einschätzungen und Analysen:
    https://aufstehen-forum.net/post/12049



  • Hallo Zusammen,
    ich stelle hier vorab schon mal die Satzung des "Förderverein Aufstehen Land Brandenburg" ein.
    http://aufstehenforfuture.de/Satzung_Foerderverein_Aufstehen_Land_Brandenburg.pdf

    Im Januar komme ich mit weiteren Vorschlägen für eine Satzung zurück und zwar -fußend auf den Regelungen in dieser Satzung- mit dem Fokus darauf, wie es gelingen kann, eine inhomogene und offene Bewegung so in einer Vereinssatzung abzubilden, dass der Verein als demokratisch legitimiertes und geführtes Organ der Bewegung funktionieren kann.



  • @guido, @Thorsten_HL, @ThomasN
    Abgesehen davon, dass ich bislang aus eurem Verein nur euch drei kenne, vermisse ich hier im Forum

    • die Satzung eures Vereins „Gesellschaft für politische Bildung und Aktionen“
    • Namen der Vereinsmitglieder und ihre Funktion im Forum und idealerweise auch noch einem Persönlichkeitsprofil
    • Namen und Funktionen der Vorstandsmitglieder
    • Stand der Entwicklung zur Übertragung aller Rechte am Forum in euren Verein

    Zumindest die Satzung würde (auch) hier in diesen Thread gehören.
    Für die anderen Punkte würde sich wohl eher ein Thread unter dem Vereinsnamen anbieten.

    Kleiner Hinweis in rechtlichen Angelegenheiten, damit ihr die potentiellen Folgen eures Handelns besser einschätzen könnt:
    Ihr, vor allem bei dir, Guido, ist mir das aufgefallen- und andere User des Forums fröhnen ja teilweise ausgiebig der Praxis, einfach anderswo veröffentlichte Texte hier ins Forum zu kopieren.
    Das stellt, wenn es ohne Zustimmung des Autoren passiert- einen Verstoß gegen geltendes Urheberrecht dar, kann zivilrechtlich kostenpflichtig abgemahnt werden und ist darüber hinaus für Privatpersonen auch strafbar mit Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe bis zu 3 Jahre.


  • ADMIN MOD

    @Tomas ...wie kommst Du darauf uns hier erklären zu müssen, welche Inhalte und Dokumente aus unserem Verein hier zu veröffentlichen sind. Bist du jetzt der Polizist oder Oberrichter von Aufstehen?
    Was hier an Inhalten zum Verein veröffentlicht wird, entscheiden seine Mitglieder.
    Wenn du hier irgend einen aus Facebook rüber genommenen Artikel mit deinem "Urheberrecht" nicht veröffentlichst sehen willst, es handelt sich übrigens um öffentliche FB-Gruppen, denn mache einfach mal deinen Schnabel auf und spare dir deine Drohungen. Ich werde das denn sofort entfernen. Wir haben inzwischen mitbekommen, dass du von Hause aus "Rechtsverdreher" bist.
    Übrigens habe ich immer angezeigt durch Zitatfunktion, wenn ich dein geistiges Eigentum benutzt habe, um Dinge aus meiner Sicht zu erklären.


  • Baden-Württemberg

    "Am Samstag den 23.11.2019 trafen sich neun „Aufsteher“ in Magdeburg, um einen Verein mit dem Namen „Gesellschaft für politische Bildung und Aktionen“ zu gründen.
    Ein Ziel des Vereins ist es, das bundesweit genutzte Internet-Forum in viele Hände zu übertragen.
    Die neuen Vereinsmitglieder nutzen seit fast einem Jahr dieses einzig verbliebene bundesweite Internet-Forum der Aufstehen-Basis. Sie stammen aus Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein.
    Seit etwa acht Wochen ist ein stetig wachsender Austausch an Meinungen, Informationen und Neuanmeldungen von Usern zu verzeichnen. Viele verabschieden sich von Facebook, um im Forum themenorientiert mit Gleichgesinnten sich zu verbinden, zu vernetzen, sich auszutauschen.
    Aber auch regionaler Austausch der Ortsgruppen ist möglich. Neue lokale Moderatoren dürfen gern die Kommunikation organisieren, Aktionen vorbereiten und bundesweit verbreiten. Es gibt eine Newsletter-Funktion, für Regionen, Themengruppen, Aktionsgruppen bzw. für alle knapp 1000 registrierten User der Bewegung."

    Das war die Information. Intern wusste ich, es geht um ein juristisches Absichern, eine Formalität. Ich hatte kein Problem damit - aber meines Erachtens war die Grundlage nicht klar. Ein Verein, zu dem dieses Forum gehört - Ziel, ist es, dieses Forum "in viele Hände zu übertragen", aber niemand wird aufgefordert, in den Verein einzutreten und niemand kennt diesen Verein. Eine etwas doppelschneidige Konstruktion.
    Deshalb finde ich es völlig normal, dass Menschen diesen Verein kennenlernen wollen, die daran Interesse haben, sich mit basisdemokratischen Strukturen auseinandersetzen.
    Mir persönlich sind meine 8 leser, im besten Fall 20, noch nicht so wichtig, dass ich eine Struktur andenken will im Konkreten - aber vorbeugend für die 1000 und mehr finde ich das wichtig. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser - auch für die Vereinsmacher selber.

    Guido, warum fühlst du dich angegriffen?



  • @Guido
    Holla! Mit so einer Reaktion hätte ich nun wirklich nicht gerechnet!
    Volle Breitseite Abwehrkampf!

    Was fasst dich denn so an, wo es doch nur um ein bisschen mehr demokratische Transparenz in Sachen Trägerschaft des Forums und Innenleben des Vereins geht?
    Wie kommt es, dass du dazu so ein verspanntes Verhältnis hast?
    Deinen ruppigen Ton finde ich -ehrlich gesagt- ziemlich befremdlich.

    Schon gar nicht verstehe ich deine schon fast beleidigende Abwehr meines gut gemeinten Rates zum Urheberrecht als eine "Drohung".

    Guido, wenn ich nicht mit der Übernahme meines Volltextes einverstanden gewesen wäre, hätte ich dir das schon längst gesagt und zwar ganz freundlich und nicht in Form einer kostenpflichtigen Abmahnung.

    Mit Letzterer musst du allerdings möglicherweise bei Anderen rechnen, wovor ich dich und andere lediglich schützen wollte. Ich glaube, du siehst in deinem Mißtrauen schon den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.

    Fakt ist, dass deine Art des Zitierens mit großer Sicherheit nicht vom Zitierrecht im Rahmen des Urheberrechts gedeckt sein dürfte. Dessen Grenzen überschreitest du mit solchen Vollzitaten ganz erheblich.

    Wegen mir lass´ dich von irgendeinem Deppen kostenpflichtig abmahnen. Dann lernst du das eben auf die harte Tour.
    Oder lass´ dich von einem anderen "Rechtsverdreher" belehren, wenn du meinen Rat nicht annehmen möchtest. Der wird dir -kostenpflichtig- das gleiche sagen.

    Deine Reaktion ist echt unterirdisch, wobei ich deine Geheimnistuerei um den Verein offen gestanden erheblich schlimmer finde als dass du meinen Rat in Sachen Urheberrecht als "Drohung" mißverstehst.

    Als Betreiber eines Forums bist du bestimmt nicht schlecht beraten, dich mit dem einen wie dem anderen Thema etwas konstruktiver auseinanderzusetzen.



  • Wenn wir schon beim Recht sind, ein solcher Verein ist, meiner Meinung nach, an einem Punkt etwas fragwürdig.
    Wer sollen, zum Zeitpunkt dieser Vereinsgründung, denn die Mitglieder sein? Wer genau ist diese BASIS-Demokratie und das Plenum?
    Ein spätere Beitritt in diesen Verein, nach der Gründungsversammlung, ist davon unabhängig.
    Wenn es eine bestehende Gruppe Menschen gibt, die in einem Verein gesammelt werden sollen, ist es meiner Meinung nach zwingend, dass diese Gruppe Menschen diesem zustimmt oder ablehnt, oder doch zumindest darüber informiert wird, dass man diesem zustimmen oder ablehnen könnte.
    "Zweck dieses Vereins ist es ALLEN Mitgliedern von Aufstehen..." tja...
    Ich frage mich hier, wie ALLE Aufsteher(n/innen) dieses praktisch ermöglicht werden soll. Wird darauf gehofft, dass alle Ortsvereine jemanden hat, der irgendwas darüber irgendwo auf FB liest? Das ihr ALLE irgendwie per eMail erreicht? Was wäre denn mit denen, die es nicht wollen?

    Ein unterstützender Verein, wie der Trägerverein, ein Förderverein o.Ä. ist da anders gelagert.


  • ADMIN MOD

    @Tomas ...denn meinst du es also gut mit uns. Hatte ich so nicht erkannt.
    Dann sorry, und danke für den Hinweis.

    Wie gesagt, zum Verein, wir verstehen Demokratie und Legitimation, anders als du. Wir verstehen das Forum auch nicht als das Kommunikations-Organ für alle Aufsteher. Wem es hier gefällt, bringt sich ein und bleibt, wem nicht, zieht weiter oder wird selbst aktiv.
    Die Satzung von Brandenburg könnte auch die einer Partei sein. 5 Leute haben am Ende für vier Jahre das Sagen, sich aber vorher brav legitimieren lassen. Da ist unsere Satzung und unser Vereinsleben um Welten demokratischer. Aber ich strebe auch keine Demokratie an, wie sie in dieser Republik betrieben und von dir verteidigt wird. Denn es ist nur der Schein von Demokratie.
    Aber nochmal zu unserer letzten Diskussion, weshalb gehst du nie drauf ein, selber mal aktiv zu werden, als uns deine Vorstellungen von Demokratie schmackhaft machen zu wollen?


  • ADMIN MOD

    @Peter-Flindt ...es ist nicht Ziel alle Gruppen von Aufstehen in unserem Verein zu vertreten. Wir sind nicht das repräsentative Aufstehen. Wir sind eine von wohl 200 Gruppen in Deutschland. Wir vertreten die Interessen der Vereinsmitglieder der RG Magdeburg. Es sind aber noch ein paar aus anderen Bundesländern dazu gekommen.
    Wir Magdeburger nutzen das Forum seit Dezember 2018 sehr intensiv. Wir laden aber gerne jeden Aufsteher oder auch anderer Bewegungen aus Deutschland ein, mit uns ins Gespräch zu treten. Wir verstehen uns als Servive-Anbieter ohne dafür Geld zu fordern. Aber nicht als politische Zentrale für Aufstehen. Das Forum wird politisch neutral moderiert. Zumindest ist das unser Anspruch.



  • @Guido
    was die Brandenburger Satzung anbelangt: 4 Jahre bis zur nächsten Wahl ist auch einer meiner Kritikpunkte. Ich habe die Satzung auch nicht eingestellt, weil ich sie in allen Punkten teile, sondern zur Diskussion.
    Was deine Sätze zum eigenen Anspruch in Sachen Demokratie anbelangt: Diese Haltung teile ich nicht. Sie steht im Widerspruch dazu, dass ihr das Forum aktiv als ein Forum für Aufsteher bewerbt. Damit schürt ihr aktiv eine Erwartungshaltung, die nur durch Demokratisierung des Forums erfüllt werden kann.
    Außerdem strafst du dich selbst Lügen. Ich zitiere dich bzw. den Gründerkreis:

    "Ein Ziel des Vereins ist es, das bundesweit genutzte Internet-Forum in viele Hände zu übertragen.
    Die neuen Vereinsmitglieder nutzen seit fast einem Jahr dieses einzig verbliebene bundesweite Internet-Forum der Aufstehen-Basis."
    usw.

    Ist das schon wieder Schnee von gestern? Ist so wenig Verlass auf eure Aussagen?

    Vor dem Hintergrund eurer Ankündigung sehe ich deine jetzigen Ausführungen nur als illegitime Schutzbehauptung und Verstoß gegen eure erklärten Absichten.

    Das macht die Sache nicht besser.


  • ADMIN MOD

    @Tomas sagte in Aufstehen: basisdemokratische Strukturen im Verein:

    @Guido
    was die Brandenburger Satzung anbelangt: 4 Jahre bis zur nächsten Wahl ist auch einer meiner Kritikpunkte. Ich habe die Satzung auch nicht eingestellt, weil ich sie in allen Punkten teile, sondern zur Diskussion.
    Was deine Sätze zum eigenen Anspruch in Sachen Demokratie anbelangt: Diese Haltung teile ich nicht. Sie steht im Widerspruch dazu, dass ihr das Forum aktiv als ein Forum für Aufsteher bewerbt. Damit schürt ihr aktiv eine Erwartungshaltung, die nur durch Demokratisierung des Forums erfüllt werden kann.
    Außerdem strafst du dich selbst Lügen. Ich zitiere dich bzw. den Gründerkreis:

    "Ein Ziel des Vereins ist es, das bundesweit genutzte Internet-Forum in viele Hände zu übertragen.
    Die neuen Vereinsmitglieder nutzen seit fast einem Jahr dieses einzig verbliebene bundesweite Internet-Forum der Aufstehen-Basis."
    usw.

    Ist das schon wieder Schnee von gestern? Ist so wenig Verlass auf eure Aussagen?

    Vor dem Hintergrund eurer Ankündigung sehe ich deine jetzigen Ausführungen nur als illegitime Schutzbehauptung und Verstoß gegen eure erklärten Absichten.

    Das macht die Sache nicht besser.

    Wo siehst du einen Widerspruch?
    Von bisher einer Person (offiziell) zu vielen.
    Wenn der Verein z. B. 12 Mitglieder hat, die alle Stimmrecht haben, sind das sehr viele. Plus die Mods, die nicht im Verein sind plus vielleicht einen Forum-Beirat, sind ganz schön viele.

    Und leider ist nur ein bundesweit tätiges Forum übrig geblieben. Was ist daran falsch.
    Dass du aus dieser Ankündigung etwas anderes ableitest, beschreibe ich hier zum wiederholten Mal. Dein Schein-Demokratie-Verständnis, was auch das Ergebnis der Brandenburger Satzung zur Folge haben wird, ist nicht das Verständnis von Demokratie der Mehrheit unseres Vereins.

    Auch sehe ich es nicht als meine Aufgabe an, den Brandenburgern nun erklären zu müssen, wie sie sich organisieren sollten. Sie werden selbst erfahren, wie viel echte Demokratie umgesetzt wird. Und ob letztendlich die Satzung tatsächlich so viel Auswirkung auf das Vereinsleben hat, ist wieder eine andere Sache.


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