Vorläufiges zur Eröffnung meines Blogs


  • GLOBALER MOD MOD

    In Stichworten: Zwei Unterscheidungen, zwei Hauptthesen
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    3 Hauptanliegen, und ihre Ursachen in der deutschen/westlichen Staatsräson/Staatsprogramm

    Krieg (US Bündnis)
    Massenverarmung (globale Wettbewerbsfähigkeit)
    Naturzerstörung (technischer Fortschritt als Selbstzweck)

    gemeinsame Formel: Was immer Bündnis, Wettbewerb, Fortschritt anrichten, kann ohne ihre Hilfe nicht repariert werden: TINA - there is no alternative.

    dagegen:

    3 Haupt-Zielsetzungen, weltweit:

    1. komplette Entmilitarisierung der Staaten
    2. dezentralisiert gleiche/vergleichbare Lebens- und Reproduktionschancen 5R:
      robust/risikoarm - redundanz/reserven-orientiert - reparabel/repariert/fehlerverzeihend - reduziert/vereinfacht/ressourcen-sparend (cradle-to-cradle) - reproduktiv/nachhaltig.
    3. ökologischer Umbau der Industrieproduktion: Einbettung in, Arbeiten mit Geo- und Biosphäre.

    Unterscheidung 1:

    Staat

    (Bürgerlicher) (National)Staat als Institution und Rahmen für politisches und wirtschaftliches Handeln: Demokratisch-parlamentarischer Rechtsstaat mit allgemeinen, freien, gleichen, geheimen Wahlen, Gewaltenteilung, Öffentlichkeit (Meinungs- und Medienfreiheit),

    (das Staatsprogramm, das diesen Staat schafft und erhält, ist der Liberalismus )

    vs

    Staatsprogramm

    seine Grundprinzipien bilden die "Staatsräson". Parteien und/oder Flügel einer "Staatspartei" anerkennen sich wechselseitig als "überhaupt wählbar" und "koalitionsfähig", Gruppierungen ausserhalb verletzen den "Konsens der Demokraten" und Vergleichbares.

    verwandter Begriff: das Overton-(window)Fenster: Bereich derjenigen politischen Werte, Ziele, Ideen, die zu einem Zeitpunkt für überhaupt diskussionswürdig gehalten werden in einer Gesellschaft, alles jenseits davon gilt als radikal, utopisch, reaktionär, überholt usw

    Die drei (bürgerlichen) Staatsprogramme der Moderne:

    Staatssozialismus ("Marxismus-Leninismus", Staatsverfügung über Prod.mittel, zentrale Planvorgaben für zu erreichende Betriebsleistungen; Entwicklung der Produktivkräfte vs Konsum, "leistungsgerechte" Löhne vs Gleichheit, internationale Solidarität + Anti-Imperialismus vs eigene Entwicklung)
    Sozialdemokratie (regulierte Märkte ("Globalsteuerung"), Sozialstaat (welfare state, New Deal ), Keynes-ianisch Nachfrage-orientierte Wirtschaftspolitik (Löhne und Staatsausgaben hoch), Staatsverschuldung + Inflation, Entwicklungshilfe)
    Neoliberalismus (Globalisierung: freier Verkehr für Kapital, Güter, Dienstleistungen, Personen; wettbewerbs- und angebots-orientierte Wirtschaftspolitik: Privatisierung von Staatsvermögen/aufgaben, Staatsausgaben generell und Sozialausgaben speziell senken (Austerität), Deregulierung von Märkten, Geldwertstabilität

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    Hauptthese 1:

    Diese drei Staatsprogramme sind gescheitert an ihrer Unfähigkeit, auf Dauer gleichzeitig folgenden Ansprüchen*) unter Bedingungen fortgeschritten moderner Industriegesellschaften**) zu genügen:

    Konsensfindung (politisch)
    Koordination (ökonomisch)
    Internationalität (technisch-arbeitsteilig)

    *) sie im Gegensatz zum Faschismus haben sich diesen Anforderungen gestellt

    **) rasend schnell anwachsende

    Diversität: Vielfalt der Ausbildungsgänge, Persönlichkeiten, Lebensentwürfe, politischen Einstellungen, Weltanschauungen, Ungleichzeitigkeit und Regressionen; Überbelastung und Pathologien.

    Komplexität: Vielzahl der Wissensinhalte und Problemlösungen, die "synchronisiert" "vorhersehbar/geplant" "priorisiert" aufeinander abgestimmt + überwacht werden müssen; Kapazitätsgrenzen, (Teil)System-Krisen/Versagen

    Zentralisierung: Produktivität=Effektivität und Effizienz, auf Kosten von Redundanz, Rubustheit, Reparierbarkeit, Reduzierbarkeit, Reproduktivität; bei fortbestehender kultureller Ungleichzeitigkeit, Zentrum-Peripherie-Gegensätze, Asynchronität/Chaotisierung,

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    Unterscheidung 2:

    Politische Konsensfindung durch staatl.Erziehung Öffentlichkeit/Veröffentlichen
    vs
    Zivilgesellschaftliche Konsensfindung durch Verständigung

    Politische Konsensbildung (zur Unterstützung eines Staatsprogramms, einzelner auf seiner Grundlage ausgebildeter Partei-Standpunkte und Vorschläge bzw Forderungen) geschieht (unter Voraussetzung der staatlich-hoheitlich gestalteten Erziehung, Ausbildung und Bildung) wesentlich durch VERÖFFENTLICHEN:

    Dabei werden kognitive Leistungen*) von Experten, die Befürwortungen und Ablehnungen begründen (kurz: Gründe dafür), selektiv vervielfältigt ohne Dialog-Möglichkeit, sowie autoritär beglaubigt.

    Grundlage der Glaubwürdigkeit sind dabei bestenfalls:
    INTERESSEN aufgrund der gegebnen Stellung (zugewiesene und auf zulässige Weise erworbene Verfügungschancen über gesellschaftlich reproduzierten Reichtum),
    PLAUSIBILITÄT bei der Bewertung der Einzel-Leistung und der Leistungsfähigkeit des Experten.

    Zivilgesellschaftliche Konsensbildung als Basis einer massenhaft übereinstimmend ausgebildeten Lernregel ("=kollektive Lernfähigkeit") wesentlich durch nicht-autoritäre Verständigung:

    zwangfreier Abgleich von relevantem Vorwissen und Nachrichten;
    Vorstellung der eigenen aktuellen Begründungsweisen (Begriffe usw) im bezug auf für wichtig gehaltene Themen
    im zwangfreien Dialog (wechselseitig begründend; ohne "interessierende" Nebenmotive)
    bei freier (normativ=unbedingt begründeter) Beurteilung der bestehenden sozialen Ordnung und Stellungen darin (statt sie vorauszusetzen und zum Ausgangspunkt von "interessierten" und bestenfalls Stabilität der bestehenden Interessen-Ordnung bezweckenden Stellungnahmen zu machen)


    *) Kognitive Leistungen erschliessen individuelle und kollektive (Versuchs)Pläne aus Vorwissen und relevanter Situationskenntnis (Nachrichtenlage) mithilfe von

    Begriffe und Relevanzkriterien;
    Hypothesen bzw Methoden;
    Strategien bzw rational bestimmte Ziele;
    Regeln des Umgangs mit Unwissen (Lernregeln des Forschens und Maximen für Entscheiden unter Risiken und Chancen).

    Volitive Stufen (der subjektiven Begründetheit eigener (Versuchs)Pläne für sich und andere, deren Übernahme man vorschlägt, fordert und/oder (nicht) erwartet:

    (Versuchen)Wollen (für hinreichend begründet halten): Grade der Gewissheit
    Beanspruchen (für berechtigt halten): Grade der Entschlossenheit
    für dauerhaft haltbar halten: Grade der (dauerhaften) Interessiertheit
    für durch universell (unbedingt, in allen denkbaren Fällen) gültige und als solche einsehbare Begründungsregeln begründet halten: (Grade der) (Un)Vernünftigkeit
    aufgrund allgemeiner Rationalitätsregeln für vom Gegenüber angesichts dessen Wissensstand verständlicherweise (nicht) erwartbar halten: (Nicht)Mehr)Verstehbarkeit

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    Hauptthese 2:

    Die zivilgesellschaftliche Verständigung, dh Ausbildung gleicher kognitiver Strukturen (Begriffe usw) muss zustandebringen/erarbeiten
    für Zielsetzung...

    ...1: Grundbegriffe der Beurteilung rein (imperial)politischer Vorgänge

    ...2: Theorien zur Widerlegung (theoretische "Kritik") von bürgerlich-liberalen Wirtschaftsdoktrinen (Hypothesen), die ungleiche= zentralisierte Verteilung von Produktion für gemeinwohldienlich erklären

    ...3: Strategien des kollektiven Wissenserwerbs, Wissensspeicherung, Wissensausbreitung und Tradierung und der reproduktiv-arbeitsteiligen Umsetzung: Kritik der bisherigen Lernregeln und Explikation der nachmodernen Lernregel (darin angelegt: Verhältnis zur Biosphäre, deren (in praktisches Verhalten-dazu umzusetzende) Kategorien

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    Das vorstehende Papier skizziert Überlegungen zu Problemen moderner Vergesellschaftung. Für politisch Interssierte scheint damit alles gesagt, was der Moderne als Weltverhältnis (oder Produktionsweise) mit Blick auf die von ihr verursachten politischen Verwerfungen angelastet werden kann. Die Schäden des modernen Welt-Bezugs reichen aber viel weiter. Das wird in einem Papier angedeutet, das im Freiburger Zirkel diskutiert wurde an einem Abend, an dem die Teilnehmer ihre Utopien und Dystopien vorstellen wollten:

    ((Meine Utopie besteht darin, dass die Dystopien überwunden bzw abgewendet werden.))

    1.Die Moderne selbst, das Fortbestehen des Bestehenden mit den es definierenden Zielsetzungen, ist die zentrale Dystopie unserer Zeit.
    Diese Zielsetzungen sind nicht auf der Ebene der gesellschaftlichen Kooperation ("Produktionsverhältnis"), angesiedelt, sondern auf der materiell-kulturellen Ebene des Verhältnisses zu Welt und Wissen ("Produktivkraft-Ebene"), und der Umsetzung der dieses Verhältnis charakterisierenden Regeln der Erfahrungsverarbeitung in fortgeschritten-industriellen Verhältnissen (die aus der seit Beginn der Industrialisierung und weltweiten Modernisierung andauernden Anwendung dieser Regeln resultieren).
    MaW es ist nicht primär der Kapitalismus (besser: das bürgerliche System als ganzes), der unsere Probleme verursacht, sondern er, als eine illusionäre Form, durch die der Schein aufrechterhaltren wird, dass unter immer schwierigeren Bedingungen und wachsenden Herausforderungen überhaupt noch koordiniert arbeitsteilig Wirtschaftsleistungen und Fortschritt (quantitatives und qualitatives Wachstum) zustandezubringen sind. Die bürgerlichen Staaten und/oder Staatsprogramme, an die Verantwortung für alles ausgelagert ist, was die (Markt)Wirtschaft nicht aus eigenen Kräften bewältigen kann (bzw zu können scheint), haben genau darum einen viel schlechteren Stand: Darauf, dass "die Eliten", "die Politik", "der Staat" oder seine Abteilungen, vor allem "die Medien", ihre Aufgabe nicht (mehr) erledigen, können sich alle schnell einigen. Einen andern Verantwortlichen finden sie nun mal nicht. Das Nachlassen im Anspruch an stabile Vergesellschaftung und die Vernachlässigung von Staatsaufgaben im Angesicht sich auftürmender Problemgebirge steht im Vordergrund und wird kurzsichtig den Zuständigen angelastet. Die eigentliche Ursache wird übersehen, nämlich:

    2.Der krisenhafte Verlauf ist gekennzeichnet durch eine Zunahme ungelöster Probleme, bei zugleich (nicht zuletzt dadurch verursachter) Abnahme der Problemlösefähigkeit aller Industrie-Gesellschaften weltweit.
    Zentrale Problemquelle ist die grösste Errungenschaft der Moderne, ihr explosionsartig anwachsendes Wissen und daraus erwachsende Einsicht in Produktionsoptionen und Bedrohungen aller Art. Sekundär ergeben sich Folgeprobleme der Art, dass Erkenntnisse nicht mehr vermittelt oder sinnvoll zum Treffen sachgerechter Entscheidungen zusammengeführt werden können, und dass speziell Ressourcen-Aufwände für weitere Innovationen auf Basis der vorangehenden immer höher werden (abnehmender Grenznutzen).
    Die unter Nutzung dieser fortschreitend höherstufigen Technologien entstandenen (Re)Produktions-Architekturen mit weltweiter Arbeitsteilung weisen einen Grad an prekärer Vernetzung ihrer Teile und der Abhängigkeit aller Wirtschaftssektoren voneinander auf, der Eingriffe zur Problemlösung vor immer unlösbarere Aufgaben stellt: Die Zielkonflikte wegen unerwünschter Nebenfolgen einzelner Massnahmen wachsen, dazu kommen die nicht vorhergesehenen Folgen. Beides zusammen addiert sich zu einer fatalen Grösse namens KOMPLEXITÄT, die macht, dass technischer Fortschritt zum rasenden Stillstand gerät: Die nach und nach erzielten Erfolge in der Meisterung immer diffizilerer technischer Aufgaben werden vor allem benötigt, um unbeabsichtigte Neben-Folgen aller Art des Einsatzes früherer Technik-Stufen zu bewältigen. Aber wofür das ganze? Dafür:

    3.Ziel der modernen Fortschritts-Spirale ist der Konvergenzpunkt aus zwei Bewegungen: Perfekte Automatisierung oder Natur-ähnlich-werden , NATURALISIERUNG VON TECHNIK, und die vollständige technische Beherrschbarkeit der vorfindlichen Naturzusammenhänge: TECHNISIERUNG VON NATUR. Tatsächlich ist dieses Ziel nicht erreichbar, dass es überhaupt versucht werden soll, entspricht einem fundamentalen Mangel des MODernen Denkens überhaupt: Es erkennt die Eigengesetzlichkeit der Biosphäre, des Begriffs des Lebens, nicht, und kann ihn auch auf unsre eigne Leiblichkeit, den Körper der MODernen Menschen, nicht anwenden. Das Selbst, das, was den MODernen Menschen eigentlich wesentlich auszeichnet und zum Menschen macht, oder sein Personbegriff (Menschenbild) ist unvollständig bestimmt - und das begründet die eigenartig defizientee Doppel-Zielsetzung, die sich ihrem vermeintlichen Endpunkt nur auf immer kostspieligere Weise nähern kann. (näher auszuführen). Tatsächlich ist die Schadwirkung der MODernen Produktionsweise auf drei, nur scheinbar unabhängig voneinander existierende Praxis- und Kultursphären aufgeteilt:
    MODerne ist weder bedürfnis- und somit menschen-, noch vergesellschaftungs- oder naturgerecht. Dass das in Wahrheit ein und dieselbe Beschädigungsweise ist, und diese drei Praxissphären nur vermeintlich auseinanderfallen, würde die Besinnung zeigen auf die MODern ignorierte Reihe der Kategorien, die die Biosphäre und unsere Stellung darin charakterisieren:

    4.Ökologische Schäden, warum ist die Biosphäre ein für MODern Denkende Äusserliches, technisch Modifizierbares und Manipulierbares, das sie sich "zunutzemachen", das dennoch in seiner Eigengesetzlichkeit komplett rätselhaft und unverstanden bleibt - vor allem... an uns selbst? Wo würde das Vorrücken der technischen Abwandlungen gegen die Grenzen dieser unantastbaren Eigengesetzlichkeit enden, weil sonst die Grenze zur Zerstörung überschritten wäre? Das kann das MODerne Selbst weder für sich, noch für seine Natur-Fundamente auch nur annähernd präzise angeben. So tappt es orientierungslos herum, richtet mit seinen technisch inspirierten Eingriffen unsägliche Schäden an, vor denen es dann früher oder später entsetzt zurückfährt, um die der Biosphäre, also der eigenen Lebensgrundlage (also vor allem: sich selbst) zugefügten Wunden, indem man ihr erneut Raum gibt, wieder zuheilen zu lassen.

    5.Die MODerne ist auf keine Weise gesellschaftlich beherrschbar, dh die Anforderungen übersteigen jede mögliche Weise, arbeitsteiliges Kooperieren, womöglich weltweit und international, wie es mittlerweile stattfindet, im Konsens zu koordinieren:
    der Konsensfindung steht explodierende Diversität der Interessen und Meinungen entgegen (wobei letztere sich als Herausforderung für die Konsensfindung immer mehr in den Vordergrund drängen, wohingegen feststehende Interessen womöglich homogener grösserer Gruppen verschwinden, und die von aller INteressiertheit abgelöste Frage, wie überhaupt Rechte und Pflichten (gleich, oder wenn nicht, warum ungleich) zu verteilen sind angesichts welcher Sachverhalte, immer mehr Bedeutung gewinnt;
    Koordination wird immer schwieriger, wegen der Verknüpftheit aller Produktionsakte miteinander und der unübersehbaren Fernfolgen, die einzelne Problem-lösende Eingriffe haben können (Marktwirtschaft wäre hier als die Illusion zu entlarven die sie ist);
    die Produktivitäts-steigernde Ausnutzung aller Standort-Vorteile und zugehörige Zentralisierung koppelt sich mit den an diesen rücksichtslos ausgewählten Standorten vorfindlichen gefälle-Situationen: nachholende überstürzte Modernisierung, Gefälle an Lebens- und Produktionschancen, Ungleichzeitigkeit von Mentalitäten, extreme Abhängigkeit von wenig robust organisiertenWertschöpfungsketten.

    6.Überhaupt hat die MODerne Kultur es nicht zuwegegebracht, dass sie sich in die Lebens- und Lernpraxis der Nachfahren und Zeitgenossen der MODernenPioniere hinein vermittelt hätte, in entsprechend zuverlässig beherrschten Bildungsprozessen: der Weg, der zu genuin MOdernen Einstellungen zu Welt und Wissen führt, über RELigiöse und weg von archaisch-abergläubischen (nichtsdestotrotz genau deswegen allgegenwärtigen) solchen - er ist nicht verstanden, geschweige denn reproduzierbar tradierbar und gangbar gemacht. Genau darum wird MODernität in ihr nicht gemässen Bewusstseins- und erfahrungsverarbeitungsformen angeeignet. Genuin MODerne Menschen hätten den Katatsrophen-Prozess, eben wegen seiner Unsteuerbarkeit und der Unzugänglichkeit des explodierenden Wissens, längst gestoppt. MODernität ist nicht zuverlässig tradierbar. Aber schlimmer:

    7.MODerne Wissens-, Entwicklungs-, Produktions- und Fortschritts-Entwurfs-Praktiken und ihre Verwaltung sind auf Dauer nicht aushaltbar. MODerne Gesellschaften überdauern halbwegs funktional gerade einmal ca 4 Generationen, dann bricht die Reproduktion von dieser Lebensform gemässen Trägern zusammen, ein Prozess, der allenfalls durch Zuzug aus vormodernen oder anmodernisierten Weltgebieten eine zeitlang aufgehalten werden kann. Die MODerne Existenz ist UNERTRÄGLICH.

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    In einem Kommentar zu Meinhard Creydt's Artikel in Telepolis: "Was blockiert die Gesellschaftstransformation?" stand dazu noch folgendes:

    Ich ziehe gern einen Vergleich heran mit der Situation um 1400 oder 1700.

    Unterstellen wir Notwendigkeiten einer Transformation in den Grössenordnungen, die sich mit den damals je anschliessenden Epochen von ca 300 Jahren verbanden.

    Vor solch einem Übergang stehen wir.

    Das Problem der Vergesellschaftung unserer Produktionsweise ist nur eines von dreien, die sich sichtlich stellen:
    Dazu kommt nämlich unser komplett undurchschautes Verhältnis zur Natur (va Biosphäre), einschliesslich unserer eigenen.
    Und der Elephant im Raum: die Zerrüttung unserer gesamten Lebensverhältnisse; die Tatsache, dass moderne Gesellschaften dem in ihnen erzeugten Druck und den Dauer-Umwälzungen nicht standhalten, und ihre historischen Ressourcen an Motiven und Eignung grosser Teile der Bevölkerung für das Projekt des technologischen Fortschritts um seiner selbst willen noch schneller verbrauchen, als die Natur-Voraussetzungen dieses Projekts. Nach 4 Generationen ist Schluss, dann kann der Fortschrittszirkus weiterwandern, zur Not einmal um den ganzen Globus. Es nützt ihm nicht, irgendwie will er nicht wie geplant abheben...

    Das Projekt der Moderne ist nicht vergesellschaftbar (nicht mal durch das primitive bürgerliche System), ist nicht naturverträglich, und nicht menschengemäss. Es muss endlich auf Zwecke bezogen werden, die aus Rücksichten auf Anforderungen dieser drei Sphären (die in Wahrheit eine sind) abgeleitet sind. Das ist die anstehende Epochenaufgabe.

    Bis zu den ersten nachhaltig sichtbaren Fortschritten im Sinne der neuen Epoche hat es in den eingangs genanten Fällen je 100 Jahre gedauert: trotz Wiclif, der die Reformationstheologie beinah komplett fertig entwickelt hatte; trotz Newton und Locke.

    Nicht die Hindernisse sind das Problem, denn es gibt keine gegen sie anbrandende "mächtige" Problemlöse-Tendenz. Das ist eine idealistische Erfindung aus den Zeiten, als das Wünschen noch geholfen hat. (Materialisten sollten sich ihrer endlich entledigen.)
    Die unendliche Brache an Problemlösungen, die Leere, vor der alle stehen, die sich den wirklich gravierende Belastungen zuwenden, ist es, die aufhält.
    Und das Lösen wird einem ja durch die Bedrückungen vonseiten der alten Epoche nicht leichter gemacht. (Daneben gibt es auch noch eine Rest-Problemlöse-Fähigkeit der existierenden Verhältnisse... die macht, dass sie sich grade eben mal so weiterschleppen. Hundert Jahre lang... s.15. und 18.Jh.).

    Es gibt derzeit, noch so ein fundamentaler Mangel, keinen Begriff davon, was eigentlich vor sich geht. Wir haben eigentlich keine Anthropologie, keine Theorie von Person, Handeln, Geschichte, die den Namen verdient. Keinen Begriff der vergangenen Epoche. Keine Kritik: Es fehlt am Nötigsten.
    Schon die Frage, wer oder welche Gruppen eigentlich Träger der anstehenden Transformation sein könnten... ist komplett unbeantwortet. Irgendwie scheint man zu glauben, es werden "wir alle" sein.
    Wir Zerrüttete?... bestimmt nicht.

    Es fehlt am Nötigsten.
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    Um diese und verwandte Themen wird es in meinem Blog gehen.



  • Lieber Hans Christoph @HCGuth, meine Anerkennung und Gratulation zu dieser Vorgabe. Wenn wir keinen Plan haben fuer die Zukunft, dann irren wir im leeren Raum herum. So kann es passieren, dass wir aus mangel an Vorstellungskraft uns dem Gegebenen zuwenden, um dort die Loesung zu finden.

    Diesen Spagat willst du versuchen. Einerseits dir eine Vorstellung einer lebenswerten Zukunft zu verschreiben, und andererseits dich binden an dem Muell um uns herum, weil ja er wohl etwas Gutes enthalten muss. Nur, dieses Gute wird dann doch sehr schnell als Schlechtes entlarvt.

    Ich kann dir nur empfehlen, dich etwas unabhaengiger von dem Jetzigen zu machen. Deine "3 Haupt-Zielsetzungen, weltweit", sind das wirklich Zielsetzungen oder doch eher nur das WIE?

    Wenn wir unsere Zukunft denken wollen, dann brauchen wir klare praemissen, die in einer lebenswerten Zukunft enthalten sein muessen. In der Ausgestaltung sind wir doch komplett frei. Nichts kann uns hindern. Nur die Gemeinschaften sind dafuer notwendig.

    Gut, so frei sind wir nicht. Die Natur mit ihren inneren Gesetzen, also das, was uns ueber unseren Koerper vermittelt wird, setzt klare Referenzen.


  • GLOBALER MOD MOD

    @willi-uebelherr Danke für deine Antwort. Die drei Zielsetzungen oben sind ja nicht neu, du hast recht, die betreffen bloss das WIE des Übergangs. Die eigentliche Kritik resultiert in ganz anderen Konsequenzen - mutmasslich solchen, die dem von dir befürworteten viel näher liegen als vieles, was du sonst hörst. Allerdings ist dazu von meiner Seite aus sehr viel mehr zu sagen. Ich beginne mein Blog ja erst...


  • GLOBALER MOD MOD

    @HCGuth Ich sehe da noch einen Widerspruch, der in Deiner Beschreibung eigentlich nur in seinen Symptomen beschrieben wird:

    Wenn wir von 'Gesellschaft' sprechen, meinen wir eigentlich eine Gemeinschaft von Lebewesen, die gemeinschaftliche Ziele (bspw zum Überleben) verbindet.
    Charakteristikum unserer derzeitigen 'Gesellschaft' ist allerdings, dass als erstes der angeborene intrinsische Altruismus aberzogen wird, um ihn (als extrinsischen Altruismus) quasi steuern zu können.
    Beispiel
    'fordern&fördern'
    Geldbelohnungssysteme à la Pawlowscher Reflexe

    Das Fundament einer Gesellschaft, die Gemeinschaft, wird also - in der Annahme, sie steuern zu können - unterminiert bzw de facto zerstört.
    Dass fehlende Empathie gegenüber Kindern, diese sogar tötet, hat man mit einem grausamen Experiment in den (afair) 50ern d.vor.Jh. bewiesen.

    Andererseits ist dieses divide-et-impera aktuelle Überlebensstrategie des gegenwärtigen Kapitalismus (aka Neoliberalismus).
    Dieser über lange Zeit verankerte psychologische Effekt, der Empathie verhindert, ist nicht von heute auf morgen umkehrbar, bestimmt aber das (nicht-) gesellschaftliche Wirken der Individuen.
    Hier anzusetzen hielte ich für die einzig wirksame Methode, etwas von Grund auf zu ändern. Alles andere wäre aus meiner Sicht oktroyiert.


  • GLOBALER MOD MOD

    Nun, @Klaus , "Oktroyieren" ist nicht grade das, was ich vorschlage zu tun.

    Ansonsten sind hier zwei wichtige Differenzen zwischen uns festzuhalten:

    1.Für dich ist die ART der gewählten oder auch auf-oktroyierten, anerzogenen Vergesellschaftung das Entscheidende. Ich hingegen sage: Die ist ihrerseits eine abhängige Variable der Produktionsweise und zu lösenden Produktionsaufgaben, und kann keineswegs frei gewählt werden (auch nicht von heimtückisch und egoistisch operierenden Interessengruppen): In unserem Fall ist das eine auf beständige Produktivitäts-Steigerung zielende, hoch arbeitsteilige und weltweit ausgedehnte moderne Hightech-Industrie.
    2. In diesem Rahmen gestehst du dann auch noch Urhebern und Gestaltern, in Form von Über-Subjekten wie DER Kpaitalismus, DER Neoliberalismus, die Macht zu, eine (zb divide-et-impera) "Strategie" erfolgreich umzusetzen, und erklärst die Verhältnisse als diesem allmächtigen Willen genau so, wie sie sind, entspingend. Während ich das als permanente und schwer angekränkelte Notlösung für das Problem sehe, Koordination und irgendwie Akzeptanz (wenn schon nicht Konsens) unter den immer monströseren Herausforderungen durch die gegenwärtige Fortschrittsentwicklung weltweit noch halbwegs irgend aufrechtzuerhalten. Wobei ich zugebe, dass es Vertreter von immer unverantwortlicheren und haltloseren Konzepten sein müssen, die sich Lösungen überhaupt noch zutrauen.

    Das Problem unseres gesamten epochalen Weltzugangs ebenso wie dessen kollektive Verwaltung (zb dass Arbeitsteilung heute vor allem auch Wissens-Teilung bedeutet), und was die Aufgabenbewältigung in unser aller Leben anrichtet, ist nicht ad hoc, und nicht im historischen Nahbereich zu lösen.
    Das ist die bittere Einsicht, die ich hier vortrage.
    Die Kehrseite davon ist, dass sich dahinter ÜBERHAUPT eine Lösung abzeichnet.
    Angesichts der sonstigen Ratlosigkeit... ist das schon mal was. Finde ich.



  • Zumindest vom Neoliberalismus (als Ideologie) lässt sich sagen, dass er die Ansprüche der Konsensfindung (politisch), Koordination (ökonomisch), Internationalität (technisch-arbeitsteilig) nicht im mindesten erfüllen will.

    Vielmehr sind wir in den Industrieländern Europas der besten aller möglichen Welten im neoliberalen Sinn schon sehr nahe. Der Großteil der Menschen ist politisch desinteressiert, kümmert sich um seinen privaten Nestbau sofern finanziell möglich. Linker Politaktivismus ist zerfasert in intersektionale Opferrollenanerkennungskämpfe. Die Politik bzw. das Parteiestablishment hat die Formel privat vor Staat so vollständig verinnerlicht, dass gar ein Horst Köhler als BuPrä damals die Luftraumüberwachung vor der Privatisierung retten musste. Die Großbanken überwachen sich mit dem ESM gewissermaßen selbst nahe an Hayeks Rat der Weisen. Die Politik entthront sich also quasi selbst, dafür regieren "die Märkte", deren Weisheit anzuzweifeln eine rationalistische Anmaßung wäre.

    Der Neoliberalismus (als Ideologie verstanden) verspricht nichts, außer dass ein paar Leute möglichst reich werden sollten, um dem Pöbel als Vorbild zu dienen. Wenn jeder an sich selber denkt, ist an alle gedacht...Ein paar schaffen "es", der Rest muss sehen, wo er bleibt. M.a.W., es handelt sich um einen beinharten Sozialdarwinismus.


  • GLOBALER MOD MOD

    @andi456 Auch der Neoliberalismus hat mal bessere Tage gesehen, und - wenn auch eher für einfach gestrickte Gemüter - sich optimistisch als "disruptive" Alternative zu festgefahrenen Staatssozialismen und Sozialdemokratien angeboten. Dass du behauptest, sie wollten die genannten Ansprüche nicht erfüllen, finde ich eigenartig - in genau diesem Anspruch BESTEHT ja die legitimatorische Kraft (die inzwischen eher Schwäche ist): Die Internationalisierung ist ihnen doch, im Gegensatz zu den Sozialismen, als "Globalisierung" halbwegs "geglückt", Arbeitsteilnug ist sehr weitreichend international; Koordination ist das Produkt von Marktmechanismen (und ihr Funktionieren garantierendem Staatshandeln: Anti-Kartell und Anti-Monopol-Massnahmen, Zentralbankpolitik usw), und dass das ganze halbwegs auf Akzeptanz stösst, weil es sich als alternativlos präsentiert, ist noch nicht mal unsererseits abzustreiten.
    Dass es zugleich schier unfähig ist, die unter seiner Ägide auftauchenden (aber noch nicht mal durch es verursachten) weitergehenden Probleme infolge tiefgreifend- allgemeiner Beschädigung von Vergesellschaftung, Lebenseinrichtung, Naturverhältnis zu bewältigen - dafür ist dies System oder seine Vertreter nicht verantwortlich zu machen. Neoliberalismus ist das primitivste und deswegen letzt-verbliebene aller Staatsprogramme, die mit der weiter laufenden industriellen Moderne vereinbar waren/sind.
    Ich bleibe bei meiner These: Die Probleme entstehen auf der Produktivkraft-Ebene; und dort... müssen sie auch gelöst werden - ua auch durch fortgeschrittene Produktionsverhältnisse, die einzig zur Lösung passen - beides muss aus einem Guss sein: eine epochal neue Produktionsweise steht an.
    Nebenbei, und für alle anwesenden Marxisten und Materialiste gesagt: Wie hat es eigentlich zu dieser monströsen Absehung von dieser zentralsten aller Basis-Kategorien kommen können? Woher der Ökonomismus und Politizismus der radikalen Linken? Die materielle Basis, was sie ermöglicht, erzwingt, verhindert - ist VÖLLIG aus dem Blick geraten. Dorthin aber schauen Materialisten ZUERST. (Nun ja... die Freunde von bürgerlichen Demokratie-Idealisten wie Mausfeld sind sicher keine solchen...) Übrigens schauen sie dann auch weiter; denn eine arbeitsteilige (schon gar eine so hoch arbeits- und wissens-teilige wie die modern-industrielle) Produktionsweise ist im historischen Masstab selbstverständlich nur stabil, wenn ihre Vergesellschaftung (Koordination, Konsens; heute sogar auf planetarer Stufenleiter) gelingt. Der bürgerliche Staat und von ihm gestaltete und eingerichtete Eigentums- und Klassenorganisation ist längst nicht mehr Überbau, sondern Tel der materiellen Basis.



  • @HCGut Ach so, dann hab' ich, glaube ich, Anspruch anders aufgefasst nämlich als etwas, das ein politisches Programm zu lösen hätte, nicht als etwas, das sich aus der Moderne ergibt. So gesehen setzt der Neoliberalismus für alle Probleme die bertriebswirtschaftliche Logik an und ist bislang unangefochten...


  • GLOBALER MOD MOD

    @andi456 Also das stimmt jetzt auch wieder nicht ganz; denn Neoliberalismus ist durchaus ein politisches, ein Staatsprogramm (zumindest ein wirtschafts-, finanz-, fiskal- und sozialpolitisches; dazu kommt die Freiheit für Kapital, (Lohn)Arbeit, Waren und Dienstleistungen als Maxime der Aussenpolitik sowie eventuell Strategien von deren Durchsetzung oder Behauptung gegen alternative Programme). Einiges, was da an Staatseinrichtung nach innen nötig ist, hatte ich aufgezählt (Anti-Kartell, Anti-Korruption, Zentralbankpolitik; Freihandelsverträge usw). Also das ist deutlich mehr als reine Betriebswirtschaft...



  • @HCGuth Gut, sagen wir, marktwirtschaftliche Logik im Sinne der allgemeinen Gleichgewichtstheorie der Neoklassik für staatliche Rahmenbedingungen plus betriebswirtschaftliche Logik übertragen auf Verwaltungshandeln nach Buchanans Überlegungen zur staatlichen Bürokratie, das auch irgendwie kostenoptimiert werden soll.

    Mir ging es vor allem darum darauf hinzuweisen, dass die Ideologie nicht verspricht, irgendetwas zu verbessern oder zu lösen. Sie verlangt vielmehr die Unterwerfung unter den freien Markt, auf dem sich dann die kulturelle Evolution abspielt, die durch Bereicherungserfahrungen gesteuert wird. Die Dämonologie bestand aus dem real existierenden Sozialismus und Keynesianismus.



  • @HCGuth
    Danke für deine Mühe und die Erstellung des Textes ! Zuerst war ich erinnert an meinen Blog (die 'Liste', https://aufstehen-forum.net/topic/1626/die-liste), im weiteren Verlauf des Textes wurde es mir dann zu lang und zu kompliziert.
    Ich nehme mir vor, alles nochmal in Ruhe zu lesen.

    Enthält der Text jetzt auch Lösungsvorschläge ? Was wäre zu tun ?
    Ich glaube, auch auf Grund der Komplexität (jetzt fang ich auch schon mit Fremdwörtern an...), also auf Grund der unüberschaubaren Zusammenhänge (..geht doch) wird man zu keinen gescheiten Lösungen kommen. Die Interessen sind auch zu verschieden.

    Vor einigen Tagen sah ich im TV eine Sendung über Künstliche Intelligenz, ich möchte es folgend 'Computerprogramm' nennen. Das trifft es besser. Ich habe darüber nachgedacht, wo das hinführen könnte - hinführen wird. Die Fortschritte sind enorm.
    Eben diese Komplexität der Probleme wird dazu führen, daß man versuchen wird, sie mit Hilfe eines Computerprogramms zu lösen. Diese Lösung wird schneller zur Verfügung stehen, als daß wir (Menschen) in der Lage sein werden, eine Lösung zu finden.
    In China zeigen sich erste Entwicklungen wo das hingehen könnte. Die Vernetzung der Dinge, G5 (Netz der Zukunft), erleichtern das zukünftig.
    Die Frage ist, wer dreht dann da an den Reglern, und was kommt dabei raus ? ...ist das Intelligenz ?
    Alles wird gut ?



  • "auch auf Grund der Komplexität (jetzt fang ich auch schon mit Fremdwörtern an...)"

    Na, @Ralf, also "Komplexitaet" zu einem Fremdwort zu erklaeren, bedeutet, dass du die deutsche Sprache nicht komplett nutzen willst. Vielleicht willst du dich auf den hoch reduzierten Bereich der "Strassensprache" einengen?

    "Ich habe darüber nachgedacht, wo das hinführen könnte - hinführen wird."

    Du solltest nicht darueber nachdenken, was passieren wird, wenn andere die Datenverarbeitung nutzen, sondern darueber, welche Potentiale wir selbst uns eroeffnen, wenn wir sie nutzen.

    Es ist immer wieder das leidige problem, dass ihr euch nie gedanken macht ueber euch selbst, sondern immer nur auf die anderen schielt, was die mit euch so machen wollen und machen.

    "In China zeigen sich erste Entwicklungen wo das hingehen könnte. Die Vernetzung der Dinge, G5 (Netz der Zukunft), erleichtern das zukünftig."

    Ihr habt immer noch nicht begriffen, dass die limitierung fuer daten-uebertragung und -verabeitung kuenstlich erzeugt wurden, waehrend die technologischen moeglichkeiten alles zulassen, was irgendwie mit Datenuebertragung und Datenverarbeitung zu tun haben.

    Das setzt allerdings eine subjektive Autonomie vorraus, die tatsaechlich fehlt. Also nochmals: Beschaeftigt euch mit euren Potentialen und Moeglichkeiten, die unabhaengig von eurem Willen euch immer zur verfuegung stehen.



  • Ich glaube Ihr verwendet zu viele Latizismen. Hatte eine 6 in Latein, und daher ein angespanntes Verhältnis dazu.
    Die Wunder der Datenverarbeitung sehe ich in China. Das reicht mir eigentlich.
    Ich arbeite den ganzen Tag mit Computerprogrammen - oder sollte ich doch KI sagen ??!


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