Sollte aufstehen das Delegiertenprinzip einführen, oder die Basis abstimmen lassen?



  • Das Thema ist für aufstehen von großer Bedeutung und wird in vielen fb-Gruppen bereits intensiv diskutiert, z.B.
    hier:
    und hier, sicherlich aber auch noch an vielen anderen Stellen.

    Ich halte im Sinne einer besseren Vernetzung aller an dem Thema Interessierten eine zentrale Diskussion hier im Forum für sinnvoller.

    Wer will, kann dann zur Abstimmung über das Thema hierhin gehen.



  • FÜR und WIDER sollte zunächst für alle nachvollziehbar gegenübergestellt werden, zuvor die Begriffe geklärt werden, ehe man über etwas abstimmt.

    Aufstehen ist eine Sammelbewegung. Wir sollten jedem die Gelegenheit geben, verstehen zu können was wir meinen/wollen --> soll heißen, wir müssen uns zunächst klar und deutlich und unmissverständlich auszudrücken --> alle Beteiligten. Erst dann werden uns weitere Menschen unterstützen im gemeinsamen Anliegen.

    MUSS EBEN ALLES ZUNÄCHST DURCH DEN KOPF UND VERARBEITT WERDEN KÖNNEN (Oder wozu ist der Kopf sonst da?).



  • @ChrLHMD sagte in Sollte aufstehen das Delegiertenprinzip einführen, oder die Basis abstimmen lassen?:

    FÜR und WIDER sollte zunächst für alle nachvollziehbar gegenübergestellt werden, zuvor die Begriffe geklärt werden, ehe man über etwas abstimmt.

    Genau! Und deshalb sollten mal Leute, die glauben, ihre Position gut begründen zu können, das hier tun.



  • Einbringer von Umfragen/Abstimmungen hier in der Pflicht für Klarheit zu sorgen, welche Folgen/Auswirkungen die eingebrachte Umfrage/Abstimmung hat bzw. worum es eigentlich geht. Mitunter sind auch unterschiedliche Wirkungsebenen zu beachten.

    Auch dieses Thema ist wichtig von allen Seiten abgescheckt zu werden und dann eine Entscheidung zu treffen. Ist das dann auch tatsächlich auch der erste Schritt, der in diesem Zusammenhang diskutiert bzw. gegangen werden muss oder müsste dem nicht doch noch inhaltlich vorausgehen? @Klaus-Schölzel



  • Wenn man ein Delegiertensystem einführt, dann hat man genau die undemokratischen Strukturen wie sie in jeder Partei zu finden sind.
    Dann bestimmen wieder Seilschaften, wo der Weg hin geht.



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  • @ChrLHMD Da wir eine Sammelbewegung sind, würde ich die Basisabstimmung vorziehen. Delegierte in einer solchen Bewegung können nie die Gesamt Meinung abbilden, es bleibt immer eine individuelle Präferenz. Dann könnte ich auch zu einer Partei gehen.



  • Es sollte hier Jeder seine Meinung äussern können. Die Politiker können hoffentlich lesen und ziehen aus den Beiträgen Ihre Rückschlüsse. Oder auch nicht weil Ihnen das Volk sowieso egal ist. Ich kann zum Beispiel nicht begreifen wie eine CDU mit SPD eine Regierung bilden kann. Eigentlich müsste das Volk schon vor Jahren Ihnen die Stimmen entzogen haben. Also ist dieses Volk wirklich strohdoof.Sonst wären solche Regierungen einfach nicht mehr möglich.Ich vergaß ja wohl das CDU Und SPD in Wirklichkeit garnicht mehr regieren. Sie sind nur noch als Sklaven Erfüllungsgehilfen der Lobbyisten und regieren das Volk nach Anweisung des Kapitals.



  • @Viktor-Korte Das ist absolut korrekt. Der Mann hier hat recht.



  • Dieser Beitrag wurde gelöscht!


  • Nein aufstehen sollte das Delegiertenprinzip nicht einführen, sondern so basisdemokratisch werden wie möglich. Das Delegiertenprinzip würde wieder zu einer Hierarchisierung und zu einer Machtkonzentration führen. Nach einer Weile werden wieder die gleichen Leute, also die die jetzt in den Parteiführungen sitzen und Karriere machen wollen und die Mehrheit nicht mehr im Blick haben, haben. Ich lege jedem das Buch "Zur Soziologie Des Parteiwesens in Der Modernen Demokratie" von Robert Michels ans Herz. Dort wird das "Ehernes Gesetz der Oligarchie" behandelt, welches die oligarchischen Strukturen in den heutigen Parteien begründet. Und das war vor 100 Jahren.



  • Ich bin auch für einen Basisabstimung, sonst sind wir wie eine Partei, bei der nur die Gruppenregel gilt. Zur Abstimmung würde ich sogar noch einen Schritt weitergehen und eine einfache Mehrheitsabstimmung NICHT nutzen, sondern das Systemische Konsensieren zur Abstimmung verwenden. (http://www.sk-prinzip.eu/das-sk-prinzip/)
    Beim SK wird der Weg gewählt, der den geringsten Widerstand, also die höchste Akzeptanz aller Stimmberechtigten widerspiegelt,. Somit entscheiden nicht 51% sondern der gemeinsame Konsens alle Teinehmer. Man hat das geringstmögliche Konfliktpotenzial und die Entscheidung, mit der die meisten Teilnehmer am besten leben können.



  • Basisabstimmung und nichts als Basisabstimmung!
    Auch wenn aufstehen als Sammelbewegung angedacht ist, bedarf es ja einem kurz-, mittel-, langfristigem Ziel.
    Ziele wollen erreicht werden, also etwas getan werden.

    Vor welcher Aufgabenstellung stehen wir denn?
    80 Mio Bürger sind nicht aufgewachsen, erzogen und geübt in direkter Demokratie. Sind nicht eingehüllt und abgesichert in Ihrer Grundversorgung in selbstbestimmten Existenzrecht und müssen heute wie damals ihr Überleben ver-dienen.

    Wenn demnach das Ziel von aufstehen ist, 80 Mio Menschen in das gelobte Land Direkte Demokratie, Selbstbestimmung, Frieden und Gemeinschaft zu führen, dann sollte das Fundament dafür bereits Direkte Demokratie, also Basisabstimmung sein.

    Die Technologie ist doch längst vorhanden für eine digitale Abstimmungsmöglichkeit im Verbund der Symbiose aus Aktivismus im realen Leben mit realen Treffen und der Einflechtung der digitalen Technologie.



  • Aufstehen ist eine Bewegung und keine Partei! Demokretie von unten bedeutet für mich deshalb auch Basisabstimmungen, Den Argumenten der Foristen zum Thema Basisdemokratie und technische Möglichkeiten der Umsetzung schließe ich mich an - und wenn man sich die Abstimmung hier im Forum anschaut, sieht das momentan wohl die Mehrheit auch so.



  • Im Prinzip hat Aufstehen das gleiche Problem, wie alle linken Bewegungen. Außer dem Gründungsaufruf und so ein paar kleinen Aktionen gibt es noch kein aufstehen. Und die kleinen Aktionen haben doch kein Schwein interessiert. Obwohl es auch niemanden wirklich wundert, wurden doch nur die gleichen identitätspolitischen Nichtigkeiten bedient, die die Linke seit Jahren zerstört. Wer das möchte kann doch gleich bei den Parteien bleiben.

    Es ist doch erst einmal vollkommen egal ob das jetzt per Delegierten oder Basisabstimmung (Wer stimmt überhaupt über was ab?) erfolgt. Irgendwo muss man endlich mal anfangen, gerade wenn die Bewegung ernst genommen werden möchte.
    Vor was habt ihr Angst? Keinen Posten zu bekommen?

    Auch sollten die Piraten ein warnendes Beispiel sein, wie sich eine Bewegung selbst zerstört. Basisdemokratie ist als Schlagwort schön und gut, aber wenn das bedeutet sich monatelang die Köpfe erfolglos einzuschlagen, welche Tool, welche Admins, welche Foren.... genutzt wird, dann doch lieber zuerst über ein paar Delegierte. Mittelfristig dann gerne über Basisdemokratie, aber imho ist es jetzt wichtiger sich in Bewegung zu setzen.



  • Ich bin für Basisabstimmung.
    Meine Vorstellung wäre, dass Arbeitsgruppen das jeweilige Thema erarbeiten. Alle Mitglieder werden mit einem zeitlichen Vorlauf über das Abstimmungsthema, den Abstimmungstermin und über die Ausarbeitung der Arbeitsgruppe informiert.



  • Welches Thema sollte das Erste sein, mit dem wir im Rahmen einer Basisabstimmung beginnen und sind Sie dann bei der Vorbereitung/Umsetzung dabei?

    Welchen zeitlichen Ablauf schlagen Sie für
    --> Ausrufen eines Themas

    --> Bearbeitung in der Arbeitsgruppe

    --> Vorstellen der Basis

    --> Abstimmungszeitraum für die Basis

    --> Weiterleitung/Umsetzung

    vor? (@Hanne Römming)



  • @Anadur sagte in Sollte aufstehen das Delegiertenprinzip einführen, oder die Basis abstimmen lassen?:

    Im Prinzip hat Aufstehen das gleiche Problem, wie alle linken Bewegungen. Außer dem Gründungsaufruf und so ein paar kleinen Aktionen gibt es noch kein aufstehen.

    Aufgestanden sind einige aber zu mehr wie zum Schlafwandeln reicht es offensichtlich nicht 🌜 ☹



  • Ich bevorzuge ebenfalls Basisdemokratie. Auch wegen dem Thema "Seilschaften verhindern".



  • "Kliquen-u. Grüppchenbildungen" an der Basis können mitunter aber ebenso "prickelnd" sein/werden wie "Seilschaften.

    Beides führt nicht zum gewünschten Erfolg, weder bei Parteien noch in Vereinen und schon überhaupt nicht in einer Bewegung.


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